Ambrosius-Haus Oelde

Wohnheim für Menschen mit Behinderungen

Ambrosius Haus auf Schusters Rappen durch die Oelder Innenstadt

11. September 2015

 

Zahlreiche Bewohner, Angehörige und Freunde des Ambrosiushauses haben sich gemeinsam mit Mitgliedern der Kirchengemeinde St. Johannes in einer Inklusionswanderung auf den Weg gemacht, um die Oelder Innenstadt zu erkunden.

Gina und Karl-Heinz geleiteten die Wanderfreunde zu verschiedenen Stationen, in denen Oelder Stadtgeschichte erfahrbar gemacht wurde. Aber Gina und Karl-Heinz sind keine Stadtführer, sondern zwei gutmütige Ponys, zu denen die Bewohner des Ambrosiushauses sofort eine enge Bindung aufbauen konnten. Sie gehören Gudrun Gunia, die als Musikpädagogin des Ambrosiushauses die Gestaltung der Wanderung übernommen hatte. Verschiedene Oelder „Legenden“ wie der fahrlässige Kupferschmied, das Hockemännchen des Emil von Manger als auch der Baumeister Ambrosius von Oelde selbst erhielten in den von Gudrun Gunia selbstgeschriebenen Liedern ein ganz neues Gesicht, so dass auf dem Weg durch die Stadt auch viele Passanten anhielten und den an Bänkelgesänge erinnernden Liedern lauschten. Die Wanderung nahm ihren Anfang im Paulusheim, wo alle Teilnehmer begrüßt und durch einen Kurzfilm der „Aktion Mensch“ auf den Tag eingestimmt wurden. Nach dem Gang durch die Stadt war auch der Benningloh ein beliebtes Ziel für die Wanderer, konnte hier doch ein leckerer Imbiss verzehrt werden. Wem der Weg dorthin zu beschwerlich war, stieg einfach in das Kullermobil ein, das der Schützenverein Ahmenhorst zur Verfügung gestellt hatte. Und zu guter Schluss kehrten alle Beteiligten noch im Ambrosiushaus ein und wurden dort bereits vom Duft gebratener Würstchen empfangen. Am Ende der Veranstaltung waren alle Organisatoren, nämlich Daniela Pieper, Beate Thumann und Gudrun Gunia vom Ambrosiushaus als auch Christian Erdhütter vom Gemeindeausschuss der Johannesgemeinde, mit dem Ablauf sehr zufrieden und hoffen auf eine Wiederholung im kommenden Jahr.

(Christian Erdhütter)